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14. Setpember 2009

MdB Sylvia Kotting-Uhl im „Mikrokosmos Mudau”

„Mudau kann man um vieles beneiden!“ - Auf Tour mit Bundestagskandidatin Christine Denz

 

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von links vor dem Mudauer Rathaus: Sylvia Kotting-Uhl, umweltpolitische Sprecherin der Grünen Bundestagsfraktion, Bürgermeister Dr. Norbert Rippberger, Christine Denz, Bundestagskandidatin von Bündnis 90/Die Grünen im Kreis und Ortsvorsteher Klaus Schork, Foto: Klaus Brauch-Dylla

 

Bericht von Klaus Brauch-Dylla

Informationen über die Gemeindeentwicklung im ländlichen Raum, Potentiale durch die „Energiewende“ für seine Gemeinde aber auch Anforderungen an Bundespolitik hatte Christine Denz, Bundestagskandidatin der Grünen, bei Bürgermeister Dr. Norbert Rippberger im Vorfeld erbeten. In Begleitung der Bundestagsabgeordneten Sylvia Kotting-Uhl, der umweltpolitischen Sprecherin der Grünen Bundestagsfraktion, besuchte sie die weitverzweigte Odenwaldgemeinde. Im Rathaus stellte Rippberger gemeinsam mit Ortsvorsteher Klaus Schork die Kommune vor.

Die beiden Repräsentanten schilderten die Anforderungen, die durch die großräumige Struktur beispielsweise in der Abwasserentsorgung auftreten oder die Probleme bei der Sicherung des Schulangebots, die durch die demographische Entwicklung wie auch auch die Kultuspolitik auf die Gemeinde zukommen.

Erfreut waren die Vertreterinnen der Ökopartei über die gewichtige Rolle, die die erneuerbaren Energien in Mudau bereits spielen. Sie stimmten Rippberger zu, der das örtliche Biomassekraftwerk gegenüber anderen Anlagen im Kreis als weit überlegen ansah, da Strom und Wärme effektiv erzeugt und genutzt würden. Das mit Hackschnitzeln befeuerte Nahwärmenetz im Weiler Ünglert hatte Frau Denz bereits im Rahmen ihrer Wahlkreisradtour im August beeindruckt. In naher Zukunft werde auch das Lehrschwimmbad in der Schlossauer Grundschule mit in Mudau hergestellten Pellets geheizt, teilte der Bürgermeister mit. Dass im kommenden Jahr auch die Windenergie am Standort Steinbach mit drei Anlagen genutzt werden soll begrüßten die Besucherinnen, wobei Frau Denz aufforderte weitere windreiche Flächen auf der Odenwald-Hochfläche in den Blick zu nehmen, auch im Hinblick auf das zu erwartende Gewerbesteueraufkommen von über 100.000 € je Anlage.

Großen Eindruck machte das Tourismus- und Veranstaltungskonzept, das in Mudau in den vergangenen Jahren entwickelt und umgesetzt wurde. Klaus Schork schilderte die mit großem bürgerschaftlichen Engagement realisierten Kulturprojekte wie den „Löwenkönig“ oder das „Bürgeressen an langer Tafel“. „Wir wollen ein Radwegekreuz werden,“ betonte Dr. Rippberger eine weitere Zielsetzung und schilderte begeistert die geschichtlichen Attraktionen, die landschaftlichen und baulichen Schönheiten in den Teilorten sowie die Geopark-Aktionen, „es lohnt sich nach Mudau zu kommen, wir müssen uns wahrlich nicht verstecken!“

Dem stimmte die Karlsruher Bundestagsabgeordnete uneingeschränkt zu, die besonders an der Ausrichtung des Tourismus und des attraktiven Veranstaltungsprogramms der Gemeinde auf den ÖPNV mit Schnellbus und S-Bahn-Anbindung Gefallen fand. Sie zeigte sich überzeugt, dass die Politikansätze ihrer Partei gerade dem ländlichen Raum helfen könne lebens- und liebenswert zu bleiben.

 

 

Pressespiegel

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